Zahnarztpraxis Dr. Angermayr Tel: 06245 82600
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Knochenaufbau

Knochenaufbau - augmentative Maßnahmen

 

Damit ein Implantat langfristig Bestand hat, muß es von ausreichend Knochen umgeben sein. 

 

Bei ungünstigen knöchernen Verhältnissen kann mittels sogenannter augmentativer Maßnahmen das Implantatbett optimiert werden.

GBR - Guided Bone Regeneration

 

Wird nur wenig Knochenmaterial benötigt kann dieses während des implantologischen Eingriffes in der Mundhöhle gewonnen/gesammelt werden bzw wird Knochenersatzmaterial zugemischt eingebracht.

 

Wird mehr Knochenvolumen nötig, können Knochenblöcke verwendet werden.

 

Bone spreading/crest split

 

Bei diesem Verfahren wird der Kieferknochen mittels Piezochirurgie schonend geschnitten und danach aufgedehnt. Anschließend lassen sich in der selben OP noch die Implantate setzen.

 

Alternativ besteht die Möglichkeit einen Knochenblock an diese Stelle zu bringen oder Schmalkieferimplantate zu verwenden

 

Vorteile gegenüber dem Knochenblock

1. Nur eine Operation nötig

2. kein zweites Operationsgebiet erforderlich bzw. geringere Kosten

 

Sinuslift

 

Bei diesem Verfahren wird die Schleimhaut der Kieferhöhle (= Sinus maxillaris) angehoben (=lifting) und der dadurch geschaffene Raum dient der Platzierung von Implantaten in Standardlängen.

Der Zugang zur Kieferhöhle erfolgt dabei entweder direkt durch den Kieferkammknochen hindurch- sog. interner Sinuslift - oder über einen seitlichen Zugang in der Mundhöhle - externer Sinuslift

 

Interner Sinuslift:

 

Wir verwenden bevorzugt diese Methode.  Dabei wird nach der Implantatbohrung mittels spezieller Bohrer die Kieferhöhlenschleimhaut mithilfe von hydralischem Druck angehoben.

 

Vorteil:1. kein zusätzlicher operativer Zugang nötig 

           2. wesentlich weniger postoperative Beschwerden (Schwellung, Schmerzen)

           3. gleichzeitige Implantation möglich.

 

 

 

Externer Sinuslift:

 

Hier wird über einen seitlichen Zugang hoch im Mundvorhof die Kieferhöhle aufgesucht und die Schleimhaut angehoben. Diese Methode wird vor allem bei stark reduziertem Knochenangebot angewandt.

 

 

 

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© Dr. Klaus Angermayr
letzte Änderung 11.05.2018