Dabei wird die im Dentallabor individuell angefertigte Krone mittels speziellem Aufbauteil am Implantat fixiert, entweder zementiert oder verschraubt.
Vorteile einer Implantatkrone gegenüber einer konventionellen Brücke
1. Die Implantatkrone wird wie ein "eigener Zahn" wahrgenommen.
2. Gesunde Nachbarzähne bleiben unangetastet und müssen nicht beschliffen werden.
3. Dauerhafter als z.B. eine Klebebrücke - diese löst sich oftmals und muss dann wieder
neu eingeklebt werden.
Wann ist eine Implantatkrone besonders sinnvoll ?
Wenn die Nachbarzähne gesund sind, keine größeren Füllungen oder Karies aufweisen, stellt sie die erste Wahl in der Versorgung dar.
Welche Alternativen zur Implantatkrone gibt es ?
1. Leben mit der Zahnlücke
2. Lückenschluß mittels abnehmbarer Prothese
3. Klebebrücke
4. zementierte Brücke
Werden Implantatkronen von der Krankenkasse bezahlt ?
Grundsätzlich handelt es sich dabei um Privatleistungen. Die Gebietskrankenkassen leisten nur in Ausnahmefällen Zuschüsse zu Implantat und Krone.
Manche Krankenkassen (z.B. BVA) bezuschussen allerdings Implantat und Krone.
Sonstige Kostenerstatter
Ist der Zahnverlust Folge eines Arbeitsunfalles, übernimmt die AUVA einen signifikanten Kostenanteil.
Bei Freizeitunfällen eine private Unfallversicherung.
Bei Fremdverschulden der Verursacher bzw. dessen Haftpflichtversicherung (z.B. bei Verkehrsunfällen).
Bei Zahnzusatzversicherung die Versicherung gemäß Vertragsbedingungen.
Fehlen mehrere Zähne im Kiefer so muß nicht notwendigerweise jeder Zahn durch ein Implantat ersetzt werden. Es ist durchaus möglich, die über den Kieferabschnitt verteilten Implantate mittels einer Brücke zu verbinden.
Wieviele Implantate sind für eine Brücke nötig ?
Das wird vor allem von der Brückenspanne, dem vorhandenen Knochenangebot und der Gegenbezahnung bestimmt.